Vorwort
Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Präsident
der Polytechnischen Gesellschaft

Liebe Leserinnen und Leser,
erstmals halten Sie keinen gedruckten Tätigkeitsbericht der Polytechnischen Gesellschaft e.V. in der Hand. Für unseren Bericht über Gremien, Aktivitäten, Arbeitskreise und Tochterinstitute der Polytechnischen Gesellschaft im Jahr 2024 haben wir uns erstmals für eine digitale Publikation entschieden. Wir folgen damit dem Vorbild der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die bereits ein Jahr zuvor gezeigt hat, wie gut das funktioniert.
Die Umstellung auf die digitale Publikation hat uns dazu motiviert, auch inhaltlich Neues zu wagen. Wie gewohnt erhalten Sie den eher nüchtern gehaltenen Vorstandsbericht, der Ihnen einen guten Gesamtüberblick über das polytechnische Geschehen im letzten Jahr bietet. Die Arbeitskreise und auch einige Tochterinstitute allerdings blicken auf das Jahr 2024 in Form von Gesprächen zurück.
Unser Redaktionsteam hat mit den Koordinatorinnen und Koordinatoren der Arbeitskreise Interviews geführt, die es nicht bei der Rückschau auf die Aktivitäten im letzten Jahr belassen, sondern auch grundsätzliche Aspekte behandeln, insbesondere die Frage nach dem Sinn und Zweck des polytechnischen Engagements bei den verschiedenen Arbeitskreisthemen.
Tätigkeitsbericht 2024
Verein
Der Verein im Jahr 2024

»Mehr Mut wagen«
Vorstandsbericht
In den vergangenen 24 Monaten wurde „Position beziehen“ noch wichtiger, aber nicht einfacher. Das Jahresende 2023 stand im Bann des 7. Oktobers, des Terrorangriffs der Hamas auf Siedlungen im Süden Israels, aber auch im Bann des Krieges, der in der Folge im Gebiet des Gazastreifens wütete. Die Auseinandersetzung mit diesen Ereignissen und ihren Folgen hierzulande sollten den Vorstand im Jahr 2024 stark beschäftigen.

Die Polytechnische Gesellschaft betrauert den Tod ihrer Mitglieder
Rolf-Dieter Sommer
* 27.10.1946 † 10.03.2024
Hans Steffen Bimboese
* 11.04.1939 † 22.04.2024
Dorothea Börner
* 31.03.1943 † 10.05.2024
Bernhard Baumann
* 28.10.1928 † 14.05.2024
Dr. Christoph Andreas
* 07.03.1950 † 28.05.2024
Horst Gielen
* 26.09.1930 † 25.06.2024
Dr. Friedrich Heigl
* 05.02.1938 † 26.06.2024
Friedrich von Metzler
* 23.04.1943 † 17.11.2024
Wir gedenken der Verstorbenen.
Neue Mitglieder

Gabriela Alves Werb

Faruk Bozkurt

Andreas Chiocchetti

Aurelio Fichter

Ivo Frohmüller

Hektor Hebert

Alexander Heckel

Hauke Hueckstaedt

Eva Kaufmann

Denis Knese

Wolfram Koch

Barbara Lämmlein

Claudia Lüling

Leonhard von Metzler

Ingo Nathusius

Franziska Nori

Martina Pfeifer

Herbert Sahm

Christian Setzepfandt

Gert Spennemann

Peter Tinnemann

Gertrud Traud

Marco Weller

Gesine Wilke

Alexander Zang

Kuratorium
Bericht des Kuratoriums
Im Berichtsjahr trat das Kuratorium satzungsgemäß zu insgesamt vier Sitzungen zusammen.

Mitgliederversammlung
Mitgliederversammlung 2024
Im Fokus: die Genehmigung des Tätigkeitsberichts und des Jahresabschlusses 2023, die Förderung der Tochterinstitute und die Anhebung des jährlichen Mitgliedsbeitrags.

Frankfurt Mutig Machen
Machen Sie mit
Philanthropie und ihre Bedeutung für die Polytechnische Familie
Auf der Zielgeraden. Das neue Bieneninstitut nähert sich der Fertigstellung
Ein Gespräch mit Dr. Reinhard Krafft, Schatzmeister

Herr Dr. Krafft, im Oktober 2023 hat die Polytechnische Gesellschaft das Richtfest für den Neubau des Instituts für Bienenkunde gefeiert. Ist im Jahr 2024 das Dach dann fertig geworden?
Ja, zum Jahreswechsel 2023/2024 war das neue Institut bedacht, und wir haben in 2024 die Komplettierung des Baus begonnen.
Welche sonstigen Fortschritte wurden im Jahr 2024 auf der Baustelle erzielt?
Naja, das sind viele Fortschritte: Dach, Fenster, Aufzug, die ganzen Inneninstallationen bis hin zur Verkabelung, Laufkatze im Honiglager, zum Schluss in 2025 die Außentüren, die große Holztreppe, Raumbeschilderungen, Logo. Das war ein sehr betriebsames Jahr 2024, und wir sind froh, dass wir plangemäß die meisten Innenausbauarbeiten und auch Außenanlagen fertigstellen konnten.
In den Jahren während der Pandemie war das Projekt mit erheblichen Kostensteigerungen konfrontiert, die glücklicherweise dank der Auszahlung des Besserungsscheins aufgefangen werden konnten. Wie haben sich die Kosten des Projekts im Jahr 2024 entwickelt?
Insgesamt ist das Projekt – fast erwartbar – teurer geworden, als ursprünglich angenommen. Ich habe von meinem Vorgänger, Herrn Sättele, aber eine perfekte Planung übernommen, die wir auch dann bis zum Schluss eingehalten haben.
Im Sommer gab es weniger erfreuliche Nachrichten; im Kellergeschoss wurde ein Wasserschaden festgestellt. Was war da los?
Erst durch den Stromausfall an unserer für die Bauzeit installierten Lenzpumpe sind wir darauf gekommen, dass von außen irgendwie Wasser in das Gebäude eindringt. Nach langer, intensiver Suche durch unseren Projektsteuerer wurde schließlich klar: bereits kurz nach Beginn der Hochbauarbeiten wurde der Kanal, der unter dem Gebäude entlangführt, beschädigt und über diese Beschädigung drang dann das Wasser in das Gebäude.
Hat die Bauleitung das Problem inzwischen in den Griff bekommen?
Ja, das Problem wurde gemeistert, aber Rückbau und Wiederaufbau der feuchten Böden, Wände, Türen usw. haben viel Mühe und Kosten verursacht.
Welche Arbeiten blieben am Jahresende 2024 noch zu tun?
2025 sind im Wesentlichen die Abschlussarbeiten zur Betriebsübergabe zu erledigen, Schlussrechnungen mit den Handwerksbetrieben zu vereinbaren, das Gebäude zum Umzug vorzubereiten. Leider hat sich durch die Sanierung des Wasserschadens die Fertigstellung der Restarbeiten verschoben, aber wir waren wenigstens im März 2025 „am Strom“, d.h. haben den Hausstromanschluss hergestellt, und konnten dann die Feininstallationen Elektro und Haustechnik fertigstellen bzw. in Betrieb nehmen.
Wie ist der Stand bei den Außenanlagen?
Alles fertig!
Für wann ist mit dem Umzug der Bienen und der Institutsmitarbeiter in den Neubau zu rechnen?
Das hängt etwas an den Bestellungen und Einbauten, z.B. der Laborausrüstung, denn das Labor muss ja auch noch einmal offiziell abgenommen werden. Dazu sind wir eng mit der Goethe-Universität im Gespräch.
Wird es eine Eröffnungsfeier geben? Wann ist sie geplant?
Natürlich wird es diese geben. Im Moment tendieren wir aber dazu, diese im Frühjahr 2026 zu machen, denn dann ist das Institut im Betrieb, das Wetter wird wieder berechenbarer als jetzt im Herbst – und wir überlappen uns nicht mit dem großen Stadtfest zum Jubiläum unserer Stiftung.
Gibt es bereits Pläne für die alten Liegenschaften des Bieneninstituts in Oberursel? Wenn ja, welche?
Ja – wir haben der Stadt Oberursel vorgeschlagen, dass wir darauf Wohnbebauung errichten, da ja auch in Oberursel Wohnraum dringend gebraucht wird. Die Besprechungen dazu sind in vollem Gange.
Herr Krafft, vielen Dank für das Gespräch
Frankfurt Mutig Machen
In Gesprächen mit Personen außerhalb der PTG erleben wir häufig, dass der Begriff „polytechnisch“ als erklärungsbedürftig wahrgenommen wird. Die thematische Breite der Aktivitäten bei Mutter und Töchtern ist enorm. Zudem ist die „Verfassung“ der Töchter sehr unterschiedlich (2 Stiftungen, 3 Vereine mit und ohne eigene Mitgliedschaft, das unselbständige Bieneninstitut). Daher haben Vorstand und Geschäftsstelle in einem mehrstufigen Prozess unter der fachkundigen Begleitung von Alexander Zang ein Mission Statement formuliert. Dieses Leitbild soll nach innen und außen mehr Klarheit darüber schaffen, wer wir sind, was uns antreibt und was wir tun. Dabei wurden die Formulierungen so gewählt und abgestimmt, dass auch alle Tochterinstitute sich damit identifizieren können. Wenn wir über neue Aktivitäten oder eventuelle Verlagerung von Schwerpunkten nachdenken, orientieren wir uns an diesem Leitbild.

Unsere Arbeit basiert auf den Werten des Humanismus und der freiheitlichen Demokratie; wir glauben an die Vielfalt der Talente und an das Primat der Vernunft. Wir beflügeln die Besten und fördern die Schwächeren. Wir wirken durch Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe. Durch unsere Aktivitäten befähigen und ermutigen wir Menschen jeden Alters und jeder Herkunft, ihre Potentiale zu entfalten und Verantwortung für sich und das Gemeinwesen zu übernehmen.
Gemäß unserem Motto „Die Tugend liegt im Handeln“ leisten wir unseren Beitrag, arbeiten mit bestehenden Institutionen und anderen Förderern zusammen, fordern aber auch Reformen ein. Wir sind prinzipientreu und flexibel in der Umsetzung. Wir verstehen uns als Impulsgeber, zeigen Lücken und Chancen auf und stellen unser Netzwerk für innovative Ideen oder Lösungsansätze zur Verfügung.
Als unabhängige Bürgergesellschaft mit langer Historie und herausragendem gesellschaftlichen Engagement genießen wir Vertrauen und Respekt. Unsere Stimme wird gehört, in Frankfurt und darüber hinaus.
Mit Mut und Zuversicht gestalten wir die Zukunft
Frankfurt Mutig Machen - Missionsentwicklung in der Polytechnischen Gesellschaft
Ein Gespräch mit dem Polytechniker und Kommunikationsexperten Alexander Zang

Herr Zang, Sie haben den Prozess zur Entwicklung der Mission der Polytechnischen Gesellschaft (PTG) strukturiert und begleitet. Wie beginnt man eigentlich so einen Prozess?
Wichtig ist zunächst ein gemeinsames Verständnis darüber, warum eine Mission entwickelt werden soll, was sie leisten muss und wo ihre Grenzen liegen. Eine Mission ist Teil des normativen Managements einer Organisation. Sie sagt, welchen Unterschied eine Organisation in unserer Gesellschaft macht, welche Ideen und Werte sie tragen. Sie beantwortet nicht die Frage, welche Strategien sie verfolgen muss, um diesen Unterschied zu realisieren. Bei einer Gesellschaft wie der Polytechnischen, die bereits seit über 200 Jahren existiert und wirkt, muss natürlich auch die Frage beantwortet werden, warum es überhaupt eine neue Mission braucht oder ob nicht der Gründungsauftrag immer noch hinreicht.
Und wozu brauchte die Polytechnische Gesellschaft eine neue Mission?
Der Gründungsauftrag war selbst eine Mission. Aber eine Mission ist zeitgebunden. Die Polytechnische Gesellschaft ist Teil des gesellschaftlichen Systems und versteht sich auch bewusst als ein solcher Teil. Sie reflektiert die Herausforderungen dieses Systems, prägt aber auch umgekehrt seine Entwicklung mit. Deshalb ist es wichtig, die Frage, weshalb und wozu man da ist, immer mal wieder zu stellen und neu zu beantworten. Man muss das innere Feuer am Lodern halten.
Wie lief die eigentliche Entwicklungsarbeit an der Mission ab?
Am Anfang standen offene Fragen: Wer sind wir? Wofür stehen wir? Was macht uns aus? – also Identität, Selbstverständnis und Besonderheiten der Polytechnischen Gesellschaft. Der Vorstand hatte entschieden, alle Kolleginnen und Kollegen aus der Geschäftsstelle in diesen Prozess einzubinden. Das war sehr klug. Das machte das Ganze zu einem generationenübergreifenden Projekt, erhöhte die Anzahl der Perspektiven und führte zu fruchtbaren Diskussionen.
Können Sie Beispiele nennen?
Nehmen Sie das Spannungsfeld zwischen Denken und Handeln: Inwieweit versteht sich die PTG als Think Tank zur Entwicklung neuer Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen und wie stark als praktisch-gestaltende Kraft der aktiven Veränderung? Oder den Anspruch, für das gesellschaftliche Funktionieren zu sorgen. Das führt zwangsläufig zu der Diskussion, was eigentlich die Voraussetzungen für eine funktionierende Gesellschaft sind und welchen Beitrag die Polytechnische Gesellschaft dazu leisten kann. Es waren spannende Diskussionen, die mit großem Engagement geführt wurden. Einig war man sich, dass Innovationen und das Vorangehen zwei bestimmende Merkmale der PTG sind.
Welche Rolle spielten Werte in der Diskussion?
Eine zentrale. Die Werte Humanismus, Vielfalt, Bildung, Eigenverantwortung – sie sind tief in der DNA der Polytechnischen Gesellschaft verankert. Unsere Aufgabe war es, diese nicht zu benennen, sondern in konkretes, nachvollziehbares Handeln zu übersetzen. Die Mission benennt diese Werte nicht explizit, aber man spürt, dass sie von ihnen getragen ist. Sie ist Ausdruck eines Menschenbildes, das befähigt und ermutigt. Explizit drückt sich dies aus in den Sätzen „Wir beflügeln die Besten und fördern die Schwächeren“ oder „Wir wirken durch Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe“.
Wie gelang es, aus der Vielfalt der Diskussionen eine prägnante Mission zu entwickeln?
Durch Strukturierung, Priorisierung und Reduktion. Am Ende ist eine Mission ein kurzes Dokument, das die eingangs aufgeworfenen Fragen beantwortet. Eine Seite, auf keinen Fall mehr. Um sie im Anschluss an unsere inhaltlichen Diskussionen zu erarbeiten, haben wir ein Experiment gewagt und einen kleinen Wettbewerb gestartet. Wir haben drei Untergruppen gebildet, die alle die Aufgabe hatten, bis zum nächsten Workshoptermin und auf Basis der erarbeiteten Inhalte ein eigenes kleines Missionsstatement zu erarbeiten. Das hat wunderbar geklappt. Es gab dabei einen eindeutigen Siegerentwurf. Er war super formuliert und diente dann als Grundlage für die finale Mission.
Und wie kam es zu dem Claim „Frankfurt Mutig Machen“?
Mit viel Reduktion und einem Schuss Kreativität. Es war zunächst ein Verdichten und Zuspitzen der Mission. Aber daraus erwächst noch keine schlagkräftige und sinntragende Formulierung. Am Ende muss man springen. Das heißt, man darf nicht über einzelne Aspekte nachdenken, sondern muss das Ganze sehen und der eigenen Kreativität eine Chance geben. Am besten funktioniert das, wenn in einer Gruppe der eine den anderen mit seinen Ideen ansteckt. Das ist in dieser Gruppe prima gelungen. In der Formulierung „Frankfurt Mutig Machen“ steckt viel drin. Es kommt ja schon darauf an, wie man die Sentenz betont. Ob als drei Begriffe oder als Satz. Oder der Selbstbezug der Aussage: Denn, wer Mut machen will, muss ja selbst mutig sein und vorangehen. Oder die intentionale Perspektive: Mut macht man auf etwas hin; man muss selbst also eine Lösung und einen Weg sehen, den andere vielleicht nicht sofort sehen. Das Machen wiederrum reflektiert den Primat des Handelns. Auch heißt es in der Sentenz ja nicht, Frankfurter Bürger mutig machen, sondern Frankfurt mutig machen. Dann kann man darüber nachdenken, warum das so formuliert wurde. Kurz: Wir wollten einen Claim, der sowohl emotional als auch handlungsorientiert ist. „Frankfurt“ benennt die Stadt als Wirkungsraum. „Mutig“ steht für die Bereitschaft, neue Wege zu gehen und Verantwortung zu übernehmen. Und „Machen“ bringt das Engagement, den Gestaltungsanspruch zum Ausdruck. Dieser Dreiklang fasst die Haltung der Polytechnischen Gesellschaft hervorragend zusammen.
Abschließende Frage: Welche Rolle spielt die Mission im Alltag der Polytechnischen Gesellschaft?
Sie ist ein wesentlicher Baustein der kulturellen Identität der Gesellschaft. Sie ist Leitlinie für die Gestaltung der Arbeit und für das Treffen von Entscheidungen. Sie ist ein Referenzpunkt bei der Auswahl von Projekten, in der Fokussierung von Diskussionen und bei der Auflösung von Zielkonflikten. Sie ist eine der Grundlagen der internen und externen Kommunikation. Sie spielt überall eine Rolle. Am besten ist, man redet gar nicht groß über sie, man lebt sie einfach.
Vielen Dank für das Gespräch, Herr Zang.
Die Fragen stellte Constantin Groß.
Themen
Arbeitskreise und Projekte 2024

Gemeinsam gestalten

Junge Polytechniker
Mit Recht, Rad und Reflexion durch Frankfurt
Ein Gespräch mit Tarkan Can Korkmaz

Arbeitskreis Demokratiefähigkeit
Demokratie ist eine Bildungsaufgabe
Ein Gespräch mit Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt

Arbeitskreis Inklusion
Die Potentiale der Inklusion im Blick
Ein Gespräch mit Dr. Dagmar Meidrodt

Arbeitskreis Nachhaltigkeit
Zukunftsfähiges Frankfurt: Nachhaltigkeit im Fokus
Ein Gespräch mit Dr. Julia Krohmer

Arbeitskreis Krisenresilienz
Warum die Zivilgesellschaft für Krisenresilienz wichtig ist
Ein Gespräch mit Stefan Cornel und Gerhard Bereswill

Arbeitskreis Start-ups
Der Weg zur Smart Factory Rhein Main
Ein Gespräch mit Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger
2024 - Ein Jahr der Beteiligung
Das Jahr 2024 stand für Frankfurt Next Generation (FNG) ganz unter dem Motto „Gib deinen Senf dazu“. In zahlreichen Formaten wurde die Stadtgesellschaft nach ihrer Meinung, ihren Ideen und Visionen für Frankfurt gefragt. Über 12.500 Menschen wurden erreicht: digital, an Haltestellen, in Workshops und beim großen Zukunftsfestival.

Die Online-Beteiligung
Los ging es im Februar 2024 mit der Online-Beteiligung. Die Online-Beteiligung zielte auf eine möglichst niedrigschwellige und in die Breite gerichtete Befragung der Frankfurter Bürgerinnen und Bürger ab. Sie sollte die gemeinsame Erarbeitung von Zielvisionen für das Frankfurt der Zukunft unterstützen, die anschließend in konkreten Projekten umgesetzt werden sollen.
Im Rahmen der 37-tägigen Online-Beteiligung wurden die Frankfurterinnen und Frankfurter eingeladen, sich mit unterschiedlichen Fragestellungen zu Frankfurt auseinanderzusetzen: Lieblingsorte, Orte die verbessert werden sollten, Themen und eigene Visionen für die Zukunft.
Über 12.500 Menschen folgten dem Aufruf von FNG. Die große Resonanz entstand vor allem durch die innovative Kommunikation und Bewerbung. Die Beteiligung wurde über verschiedene Kanäle beworben, beispielsweise Instagram, Pressekanäle, eine Plakataktion, aber auch über ausgewählte Multiplikatoren (z.B. den Newsletter der Eintracht Frankfurt). Dabei lag der Fokus der Kommunikation auf individuellen Handlungsaspekten und Wirkungsmöglichkeiten jedes Einzelnen. Zugleich ging es der Initiative um eine Aktivierung der Stadtgesellschaft. Alles, was an Visionen (während des gesamten Prozesses) entstehen sollte, sollte auch umsetzbar sein. Zur Durchführung des Beteiligungsprozesses wurde ein systemisches Konzept genutzt, das Unterschiede überwinden, Zwänge, in denen sich Menschen befinden, ernst nehmen und Perspektiven sowie Schnittmengen aufzeigen sollte, solange die mitwirkenden Teilnehmer grundsätzlich offen und bereit dazu sind, Ideen weiterzudenken und auch die Belange anderer mitzudenken. So sollte ein „Zukunftsruck“ entstehen, der jedoch kein einmaliges Ereignis bleiben sollte, sondern langfristig wirkt und zur Gewohnheit wird.
Nach ihrem Abschluss enthielt die Umfrage 4.281 vollständige beantwortete Fragebögen und insgesamt 45.061 Einzelbeiträge über alle Fragebögen hinweg.
Interventionistische Plakataktion
Nach dem großen Erfolg der Online-Beteiligung, bei der viele Menschen aus ganz Frankfurt mitgemacht haben, sollte im nächsten Schritt eine andere Methode genutzt werden, um noch mehr Menschen zu erreichen. Dafür wurden Plakate in verschiedenen Sprachen und in einfachen, niedrigschwelligen Formen eingesetzt. Auf diese Weise sollten sich die beiden Wege – online und offline – ergänzen und die bereits vorliegenden Ideen des Prozesses weiter vertiefen.
Bei der Plakataktion wurden Menschen in ihren Alltagssituationen angesprochen, in ihren Stadtteilen oder Quartieren. Wir wollten wissen: Was gefällt den Menschen in Heddernheim? Was sollte im Gallus anders werden? Wovon träumen die Bewohner im Bahnhofsviertel? Und was wünschen sich die Nachbarn in Sachsenhausen? Durch dieses Vorgehen sollten die Besonderheiten und Identitäten der einzelnen Stadtteile genauer herausgearbeitet werden.
Die Plakate hingen an Haltestellen in der ganzen Stadt. Passantinnen und Passanten wurden eingeladen, mit Stift auf die Plakate zu schreiben oder zu zeichnen. Außerdem gab es QR-Codes für die digitale Beantwortung der Fragen. So konnten möglichst viele Menschen ihre Wünsche und Sorgen direkt vor Ort teilen. Neben Deutsch, waren die Fragen auf Englisch, Türkisch, Kroatisch, Arabisch, Russisch und Ukrainisch formuliert, um der Internationalität Frankfurts gerecht zu werden.
‚Neue Frankfurter Küche‘-Workshops
Unter dem Titel ‚Neue Frankfurter Küche‘ waren am 24. und 25. Mai 2024 Vertreterinnen und Vertreter von in Frankfurt ansässigen Organisationen und Vereinen als lokale Zukunftsexpertinnen und -experten zu drei Workshops eingeladen.
Rund sechzig Personen entwickelten an beiden Tagen in Gruppenarbeit Zukunftsrezepte, die für Projektideen in Frankfurt stehen. Grundlage für die Küchen-Workshops waren die Ergebnisse aus der Online-Beteiligung.
In diesen inspirierenden Workshops gelang es, die Daten der Online-Beteiligung einem Realitätscheck zu unterziehen: Welche Ideen können durch das Engagement der Frankfurter Stadtgesellschaft weitergedacht und umgesetzt werden? In welchem Zeitraum können die Projekte Wirklichkeit werden? Welche Akteure müssen hierbei aktiviert werden? Und wer profitiert davon? Aber auch: welche Projektideen werden zur Weiterverfolgung durch Instanzen aus Planung und Politik empfohlen? Mithilfe des impliziten Wissens und der vielfältigen Expertise der Workshop-Teilnehmenden wurden auch Frankfurter Eigenheiten diskutiert. Ebenso schälten sich Herausforderungen und Konflikte, Potenziale und Stärken bei insgesamt 30 Projektideen heraus – einige dieser Projektideen befinden sich bereits in der Umsetzung.

Zukunftsfestival
Das FNG-Zukunftsfestival am 11. und 12. September bildeten den Höhepunkt des Beteiligungsprozesses 2024 und gleichzeitig den Startpunkt für die Umsetzung der entstandenen Visionen:
Das Event bot unter dem Motto mitDENKEN mitREDEN mitGESTALTEN eine Plattform, auf der Expertinnen und Experten, Stadtgestalterinnen und -gestalter sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Akteuren der Initiative "Frankfurt Next Generation" über die Zukunft Frankfurts nachdenken und zukunftsweisende Ideen erörtern konnten. Dazu gab es spannende Vorträge, die FNG-Ergebnisse wurden vorgestellt und Themenschwerpunkte diskutiert.
So war das Festival ein Ort des Austauschs, der Vernetzung und der Inspiration – und es hat deutlich gemacht, dass die Zukunft Frankfurts aktiv und gemeinschaftlich gestaltet werden kann.
Fazit
Das Jahr 2024 hat gezeigt, wie wichtig und wirkungsvoll eine breite Beteiligung der Stadtgesellschaft ist. Durch vielfältige Formate – online, analog, in Workshops und auf dem Festival – konnten die Menschen Frankfurts ihre Wünsche, Ideen und Visionen aktiv einbringen. Die große Resonanz beweist, dass die Bürgerinnen und Bürger Frankfurt mitgestalten möchten und bereit sind, Verantwortung für die Zukunft ihrer Stadt zu übernehmen.
Die gesammelten Beiträge bilden eine wertvolle Grundlage für konkrete Projekte und Maßnahmen, die nun umgesetzt werden können. Das große Engagement und die vielfältigen Perspektiven machen deutlich: Eine lebendige Stadt braucht den Dialog zwischen Verwaltung, Initiativen und Einwohnern. Nur gemeinsam können wir Frankfurt zukunftsfähig, inklusiv und innovativ gestalten.
Jetzt gilt es, die gewonnenen Impulse in konkrete Schritte zu überführen. Die nächsten Monate sind entscheidend, um aus Visionen realistische Projekte zu entwickeln, Partnerschaften zu stärken und nachhaltige Veränderungen anzustoßen. Das Jahr 2024 hat den Grundstein gelegt – nun liegt es an uns allen, diesen weiter auszubauen und Frankfurt aktiv in eine positive Zukunft zu führen.
Johanna Lanio

Die Polytechnische Familie
Berichte der
Tochterinstitute
2024

Die Polytechnische Familie
Das vergangene Jahr war geprägt von vielfältigen Entwicklungen und besonderen Ereignissen in unseren Tochterinstituten. Wir wollen diesen Facettenreichtum noch besser sichtbar machen. Deshalb haben wir uns in diesem Tätigkeitsbericht für eine neue Art der Darstellung entschieden. Neben klassischen Berichten können Sie sich über die Aktivitäten der Tochterinstitute auch in Form von Interviews und Beiträgen zu ausgewählten Projekten und Veranstaltungen informieren. So möchten wir einige Höhepunkte des Jahres herausstellen und die Vielfalt in der Polytechnischen Familie anschaulich präsentieren.

Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte
Auf dem Weg zu Inklusion und gleichberechtigter Teilhabe
Soziale Rehabilitation im Fokus: Hohe Auslastung in der Blindentechnische Grundausbildung (BtG)

Kunstgewerbeverein Frankfurt am Main
Ein neues Projekt: Nachwuchspreis Circular Design
Ein Wettbewerb der Kreislaufwirtschaft und Design verbindet. Und zwei Preisträger

Kuratorium Kulturelles Frankfurt
Schwerpunktthema: Entwicklung der Innenstadt
Ein Interview mit dem Stadtretter Stefan Müller-Schleipen und vieles mehr

Verein zur Pflege der Kammermusik und zur Förderung junger Musiker e. V.
Warum die Kammermusik wichtig ist
Ein Gespräch mit Prof. Dr. med. Ulrich Finke und Prof. Tim Vogler

Institut für Bienenkunde
Zusammen sind wir stark
Bienenforschung und Imkerei am Institut für Bienenkunde

Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Zusammenhalten lernen
Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft im Jahr 2024
Finanzen

Das auf der Basis einer ertragsorientierten und gleichzeitig risikokontrollierten Anlagestrategie agierende Vermögensmanagement schafft die Grundlage für die Finanzierung der gemeinnützigen Betätigung des Vereins. Das Jahr 2024 war für dessen Vermögensmanagement eine Herausforderung. So zeigten sich am Kapitalmarkt zwar einerseits erfreuliche Kursentwicklungen an den Aktienmärkten, andererseits ließen die geopolitischen Sorgen um die Entwicklung wichtiger Wirtschaftsräume und -branchen (wie z.B. der Immobilienbranche) nur bedingt nach. Insbesondere durch Abwertungen auf Immobilien- und Private Equity Fonds in Höhe von rund 0,74 Mio. Euro sank der handelsrechtliche Jahresüberschuss aus der Vermögensverwaltung im vergangenen Geschäftsjahr um rund 0,6 Mio. Euro auf rund 0,9 Mio. Euro.
Im vergangenen Jahr konnte der Verein - trotz dieser herausfordernden Umstände - in der Vermögensverwaltung erneut eine positive Performance von 3,8 Prozent erzielen. So konnten die ordentlichen Erträge im Berichtsjahr gegenüber Vorjahr um rund 0,25 Mio. Euro gesteigert werden. Durch die solide Entwicklung der ordentlichen Erträge konnten die gemeinnützigen Aufgaben des Vereins weiterhin wie geplant umgesetzt werden.
Im Berichtsjahr 2024 erhielten die Tochterinstitute folgende Förderzahlungen:
| Institute | Förderzahlung in Euro | |
|---|---|---|
| Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte | 257.000,- | |
| Verein zur Pflege der Kammermusik und zur Förderung junger Musiker e.V. | 60.000,- | |
| Kuratorium Kulturelles Frankfurt e.V. | 71.000,- | |
| Kunstgewerbeverein in Frankfurt e.V. | 38.000,- |
Darüber hinaus finanziert der Verein weiterhin eine Stiftungsprofessur im Fachbereich Biologie an der Goethe-Universität Frankfurt mit 240.000 Euro. Der Inhaber des Lehrstuhls ist zugleich Leiter des in Oberursel ansässigen Instituts für Bienenkunde. Der Betrieb des Instituts schlug im Berichtsjahr mit Aufwendungen von insgesamt 30.000 Euro zu Buche.
Als wesentliche eigene Aktivität organisiert die Polytechnische Gesellschaft e.V. eine Vortragsreihe. Die Ausgaben für die Vorträge betrugen in 2024 rund 118.000 Euro und lagen damit leicht über dem Vorjahresniveau.
Das Projekt „Frankfurt Next Generation“ wurde im Berichtsjahr fortgeführt. Gemeinsam mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt und dem Umweltdezernat der Stadt Frankfurt soll mit Hilfe des Projekts zu einer aktiven Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft Frankfurts beigetragen werden. Hierfür sind im Berichtsjahr bisher Ausgaben in Höhe von rund 105.000 Euro angefallen. Diese wurden weitgehend durch zusätzliche zweckgebundene Spenden gegenfinanziert.
Seit über 20 Jahren wird in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst der Kammermusikpreis der Polytechnischen Gesellschaft e.V. ausgelobt, der sich insbesondere an junge Ensembles richtet. Im Berichtsjahr vergab die sachkundige Jury, den mit 10.000 Euro dotierten Preis zu gleichen Teilen an das Trouvaille Trio und das Colora Quartett.
Für die Erfüllung ihrer satzungsmäßigen Zwecke hat die Gesellschaft im Berichtsjahr rund 1.334.000 Euro aufgewendet. Die allgemeinen Verwaltungskosten schlugen mit 263.000 Euro zu Buche und liegen auf dem üblichen Niveau.
Der aus den Allgemeinen Verwaltungskosten und der Summe der Projektaufwendungen entstandene Fehlbetrag im ideellen Bereich erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rund 215.000 Euro auf 1.399.855,63 Euro. Zusammen mit dem Überschuss aus der Vermögensverwaltung von 883.243,13 Euro ergab sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 516.612,50 Euro. Abzüglich einer Einstellung in die Projektrücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 1 AO in Höhe von 10.300 Euro und zuzüglich einer Entnahme aus der Projektrücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 1 AO in Höhe von 67.211 Euro wird der danach verbleibende Betrag in Höhe von 572.587,62 Euro auf neue Rechnung vorgetragen.
Bilanz zum 31. Dezember 2024 (mit Vergleichszahlen des Vorjahrs)
| Aktiva | in EUR 31.12.2024 | in TEUR 31.12.2023 |
|---|---|---|
| ANLAGEVERMÖGEN | ||
| Sachanlagen | ||
| Grundstücke und Bauten | 717.000,00 | 717 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10.730,20 | 16 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 11.947.138,57 | 8.422 |
| 12.674.868,77 | 9.155 | |
| Finanzanlagen | ||
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 45.230.300,14 | 48.692 |
| 57.905.168,91 | 57.847 | |
| UMLAUFVERMÖGEN | ||
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 5.719,06 | 23 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 5.233.806,74 | 5.648 |
| 5.239.525,80 | 5.671 | |
| Summe | 63.144.694,71 | 63.518 |
| Passiva | in EUR 31.12.2024 | in TEUR 31.12.2023 |
|---|---|---|
| EIGENKAPITAL | ||
| Vereinskapital | 1.181.235,31 | 1.181 |
| Rücklagen | ||
| Freie Rücklage (§ 62 Abs. 1 Nr. 1 AO) | 10.300,00 | 67 |
| Freie Rücklage (§ 62 Abs. 1 Nr. 3 AO) | 41.349.000,00 | 43.349 |
| Umschichtungsergebnisse | 19.716.000,00 | 20.166 |
| Ergebnisvortrag | 572.587,62 | 582 |
| 62.829.122,93 | 63.346 | |
| RÜCKSTELLUNGEN | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 994,42 | 1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 182.609,35 | 79 |
| Verbindlichkeiten aus erteilten Zusagen | 106.450,00 | 71 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 7.518,01 | 6 |
| 297.571,78 | 157 | |
| RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 0,00 | 0 |
| Summe | 63.144.694,71 | 63.518 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| in EUR 31.12.2024 | in TEUR 31.12.2023 | |
|---|---|---|
| IDEELLER BEREICH | ||
| Umsatzerlöse | 32.864,30 | 29 |
| Mitgliedsbeiträge | 31.127,43 | 26 |
| Spenden | 133.195,00 | 168 |
| Projektaufwendungen | -1.333.791,01 | -1.202 |
| Bruttoergebnis | -1.136.604,28 | -979 |
| Sonstige Erträge | 207,92 | 5 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -263.029,27 | -210 |
| Sonstige Steuern | -430,00 | 0 |
| Fehlbetrag ideeller Bereich | -1.399.855,63 | -1.184 |
| VERMÖGENSVERWALTUNG | ||
| Laufende Erträge aus Wertpapieren des Finanzanlagevermögens | 1.288.068,30 | 1.035 |
| Erträge aus Vermögensumschichtungen | 283.977,81 | 603 |
| Aufwendungen aus Vermögensumschichtungen | -735.539,03 | -227 |
| Bruttoergebnis | 836.507,08 | 1.411 |
| Sonstige Erträge | 5.314,08 | 1 |
| Sonstige Aufwendungen | -34.678,90 | -55 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 75.925,49 | 95 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 175,38 | 0 |
| Überschuss aus der Vermögensverwaltung | 883.243,13 | 1.452 |
| JAHRESFEHLBETRAG / JAHRESÜBERSCHUSS | -516.612,50 | 268 |
| Ergebnisvortrag zum 1. Januar | 582.289,12 | 380 |
| Ergebnisvortrag aus der Überführung der Wöhler-Stiftung | 0,00 | 1 |
| Änderungen des Umschichtungsergebnisses | 450.000,00 | 0 |
| Einstellung in die Projektrücklage gem. § 62 Abs. 1 Nr. 1 AO | -10.300,00 | 0 |
| Entnahme/Entnahme aus der Projektrücklage gem. § 62 Abs. 1 Nr. 1 AO | 67.211,00 | -67 |
| ERGEBNISVORTRAG | 572.587,62 | 582 |
Impressum
Polytechnische Gesellschaft e. V.
Untermainanlage 5
60329 Frankfurt am Main
Telefon 069 - 789 889 - 17
Kontakt
ptg@polytechnische.de
www.polytechnische.de
Verantwortlich
Der Vorstand
Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger (Präsident), Dr. Dagmar Meidrodt (stellvertretende Präsidentin), Prof. Dr. med. Ulrich Finke (Schriftführer), Dr. Reinhard Krafft (Schatzmeister), Almut von Tresckow, Renate Bleise
Redaktion
Constantin Groß, Dr. Andreas Pesch
Projektsteuerung
Berit Leune, beritleune.com
Konzept und Design
Christoph Keller und Jonas Lieder, kellerundlieder.de
Technische Umsetzung
Alexander Hitchcock, youmeokay.com
Lektorat
Renate Bleise
Bildnachweise
Esistfreitag-Kreativagentur (Titelbild), Büro Schramm für Gestaltung (Mosbrugger), Jochen Kratschmer (Vorstand; Titelbild, Verein; Kuratorium; Mitgliederversammlung), Sebastian Schramm (Kaufmann), Norbert Miguletz (Neubau Bieneninstitut), Jochen Kratschmer (Titelbild, Themen), Tarkan Can Korkmaz (Wissenschaftsgarten), Massimo Virgilio (Bundestag), Jochen Kratschmer (Inklusion), Linne Falkhausen (Gehör und Gehirn), Johanna Lanio (Gemüseheldinnen), Filippo Bacci (Krisenresilienz), Annie Spratt (Start-ups), esisfreitag-Kreativagentur (Mosbrugger; HZ-Gebäude; Dievernich), Alexander Zang (Zang), Achim Küst (Titelbild; Moqim), KGV (Circular Design), Jürgen Lecher (Schleipen), Epizentrum (Europaviertel) (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Frankfurt.Europa-Allee_Ost.20150709.jpg), Uwe Dettmar (Sander), Horst Ziegenfusz (Prehns Miniaturkabinett), Städel Museum, frei (Roederstein), Matthias Wenger (Kammermusik), Norbert Miguletz (Neubau Bieneninstitut), Philipp Eichler (Akademietag Bieneninstitut, Bild 1 und 2), Katrin Binner (SPTG-Fundraising, Tresckow)
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